Your Star Online - Gedichte
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Hier ist eine Sammlung von Gedichten, die mich berührt haben, die ich schön finde oder selbst geschrieben habe. (mal wieder die Bitte an die, die mich kennen, bitte NICHT interpretieren)

ANDERE:

Selbstbetrug

Ich habe gelernt zu lachen
während mein Innerstes zerbricht
zu lächeln,
während meine Hoffnung erlischt

Ich habe gelernt ein Mensch zu sein
der ich nicht bin
ein Freund zu sein
der ich nie war

Ich habe gelernt glücklich zu sein
in einem Leben ohne Sinn
zufrieden zu sein
mit einer Welt die ich nicht mag

Ich habe gelernt zu vergessen
was mir wichtig ist
zu verachten
was mir heilig ist

Ich hab gelernt
mein Leben lang
und dabei verlernt
mich selbst zu achten



Der Stern

Einst stand einmal ein kleiner Stern

am blauen Himmel so weit und fern.

Er fühlt sich so allein,

und wollte nicht mehr traurig sein.

Die anderen Sterne ringsumher,

die glitzerten wie Gold so sehr.

Dem Sternlein war das Herz so schwer,

die anderen ja, die glänzten sehr.

Und ich, ich armer kleiner Wicht,

zum Funkeln taug ich nie und nicht.

Da weinte dann der kleine Stern,

am dunklen Himmel so weit fern,

als plötzlich eine Stimme klingt,

die ihm auf einmal Hoffnung bringt.

'Du kleiner dummer Sternemann,

was fängst Du so zu weinen an?

Sieh Dich mal an, Du bist zwar klein,

dein Herz ist aber hell und rein!'

Die Stimme kam aus dem Mond,

wo ewig schon ein Männchen wohnt.

Es galt als weise, sanft und gut.

Und machte unserem Sternlein Mut.

' Nun hör mal zu, mein lieber Stern

die Antwort liegt gar nicht fern.

Die anderen glänzen außen sehr,

doch Du glänzt innen umso mehr.

Mach auf Dein Herz, verzage nicht!

Du findest Hoffnung, Wärme, Licht

und nur die Liebe stets gewinnt,

wenn alle Schönheit längst verrinnt.

Von nun an stand ein kleiner Stern,

am blauen Himmel, soweit fern

von einer Liebe eingehüllt,

die alle Galaxien füllt.



Verloren im Nichts

Verloren und hilflos, so fühl ich mich grad,
hab auf all meine Fragen keine Antwort parat,
bin gezwungen zu fühlen, warum weiß ich nicht,
ein trauriges Lächeln ziert mein Gesicht.
So wünsch ich mich fort, hab Sehnsucht im Blick,
doch jeder Schritt vorwärts bewegt mich zurück,
kann kein Ziel finden, es läuft vor mir fort,
versteckt, unerreichbar, ein sehr ferner Ort.
Jeder Tag treibt mich weiter, jedoch ohne Sinn,
so wie Sand fließt, stecke ich bombenfest drin,
keine Kraft widersteht diesen sanften Gewalten,
die mit eisernem Griff mich da gnadenlos halten.
Wohin mein Aug sich auch wendet, überall Nichts
und scheint es was zu finden, im Nu zerbricht's,
dann in tausend Scherben, sie glitzern im Staub,
dort zerfallen sie weiter, egal was ich glaub.
Nur ein Häufchen Elend, bleibt über am Schluß,
und statt Freude gibt es immer Leid und Verdruß,
erkenne dann im Spiegel, daß ich selber es war!
Viel zu spät war es, als ich erkannt die Gefahr.
Doch mit Glück war ich noch nie gesegnet,
meinem Versagen bin ich immer wieder begegnet.
Mache stets alles falsch, merk nicht was ich tu,
und meist kommen dann noch mehr Probleme hinzu,
wohin mich das führt, langsam hab ich begriffen,
ich bin stets Kapitän auf den sinkenden Schiffen.
Keine Ruhe in mir, frag mich wie soll das enden?
Wie kann ich denn nur dieses Schicksal abwenden?
Die Wahrheit tut weh, kann sie kaum ertragen,
werde wohl niemals aufhörn mich damit zu plagen,
bis mein Herz eines Tages wohl völlig verstummt,
verloren im Nichts, sich in Schweigen vermummt.


Man bekommt gesagt...

Man bekommt gesagt: das wird schon wieder!
Wieder?
Wie kann etwas wieder werden, was noch nie wirklich war?

Man bekommt gesagt: Augen zu und durch!
Wodurch?
Kein ziel vor Augen, also warum die mühe?

Man bekommt gesagt: Mach das beste draus!
Woraus?
alles erscheint so ausweglos, wie soll daraus was besseres werden?

Man bekommt gesagt: das geht vorbei!
Na und?
Es wird wieder kommen, es ist ein Teufelskreis!

Man bekommt gesagt: der Tod ist keine Lösung!
Warum denn nicht?
Es ist doch nur keine Lösung, weil sie euch nicht gefällt!


Manchmal

Manchmal lachst du,
obwohl du weinen willst.
Manchmal singst du,
obwohl du schreien willst.
Manchmal schweigst du,
obwohl du reden willst.
Oft stehst du,
obwohl du rennen willst.
Jetzt lebst du,
obwohl du sterben willst.



EIGENE:

Wieso, weshalb, warum?


Warum bin ich was ich bin?
Warum kann ich mich nicht so bedingungslos lieben wie dich?
Weshalb hasse ich mich selbst?
Wieso kann ich dir nicht die Wahrheit sagen?
Weshalb falle ich in dieses schwarze Loch?
Wieso verliehre ich die Kontrolle?
Warum mache ich mich kaputt?
Weshalb bin so schwach?
Wieso lasse ich dich nicht in meine Seele schauen?
Warum muss ich mich immer mit anderen vergleichen?
Wieso kann ich nicht glücklich sein auf Dauer?
Wieso bist du mir wichtiger als mein eigenes Leben?
Weshalb verliere ich den Sinn aus den Augen?
Was soll dieses falsche Lächeln auf meinen Lippen?
Wo sind meine Tränen hin?

(März 2007 - by Your Star)


Without a title

Have you ever felt the pain of letting go the one you love?
Do you know what I'm feeling everytime I have to say goodbye?
Will you ever understand that I love you so much more than my life?

No, 'cause nobody understands my feelings - including myself.
I'm confused 'cause I don't know what to do - instead of missing you.
Everything I can do is questioning all that I'm feeling.
My heart speaks a language I don't understand...

(April 2007 - by Your Star)


Lost in fairytales

The moon is telling me stories
about eternal peace
and the paradise
with all it's fairys and butterflies

Lost in fairytales
I can't find back to myself
petrified and will-less
everything seems to fade away
where is my soul?
where is the strengh to give in?

Lady of the night comes slowly
covers the earth
with her black breath
makes everything so void

Lost in fairytales
I can't find back to myself
petrified and will-less
everything seems to fade away
where is my soul?
where is the strengh to give in?

Black butterflies are dying
fading away
slipping away to the edge
of this world

Can't help myself
where is my strengh?
I see myself - fading to black
so lost in my fairytales....

(April 2007 - by Your Star)


She

She's like a child
can't control herself
a slave of her feelings.

Can you tell me,
why do you love her?
There's no reason from my point of view.

She hates herself
the only one she loves
is you.

Can you stand this?
Will you survive?
Won't you break off?


(Juni 2007 - by Your Star)

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